Nach einer kurzen Erholungsphase verzeichnen die Security-Spezialisten von Retarus wieder ein deutlich erhöhtes Viren-Aufkommen in ihren Rechenzentren. Zuletzt war der Anteil Viren-verseuchter Mails zwischen September und November 2009 sprunghaft angestiegen, hatte sich zwischenzeitlich bis Mitte Januar 2010 jedoch wieder auf „Normalmaß“ reduziert. Seither ist der Anteil an mit Schadcode belasteten E-Mail-Nachrichten dramatisch angestiegen und hat sich in den letzten sechs Wochen nahezu verzehnfacht.
Wie bereits im letzten Jahr machen auch diesmal Trojaner den größten Teil der Schadcodes aus: Rund 70 Prozent aller derzeit gefilterten Viren zählen zu dieser Gattung, die im Regelfall per E-Mail auf den Rechner des Anwenders geschleust wird, um dort Schadprogramme einzurichten und persönliche Daten auszuspionieren. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.
„Trojaner werden von Viren-Programmierern derzeit vorwiegend genutzt, um Bot-Netze aufzubauen“, erläutert Bernhard Hecker, Leiter Produktmanagement bei Retarus: „Ein Bot-Netz ist nichts anderes als der Versuch, sich die Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit fremder Computer zu Nutze zu machen. Der Trojaner installiert auf dem befallenen Rechner ein Programm, das diesen ohne Wissen und Zutun seines Besitzers zur Versandstelle von Spam-Mails macht. So kommt dann zum Diebstahl der Rechnerleistung schließlich noch eine Steigerung der Spam-Flut, die die Kommunikationssysteme weltweit schon jetzt mit weit über 90 Prozent des gesamten E-Mail-Volumens belastet.“
Um der neuerlichen Welle von Spionage-Angriffen, Viren-Attacken und dem im Anschluss zu erwartenden Anstieg von elektronischem Werbemüll einen wirksamen Riegel vorzuschieben, bedarf es wirksamer Spam-Filter und stets aktueller Viren-Scanner. Dabei empfiehlt es sich, verschiedene, optimal aufeinander abgestimmte Scanner-Technologien einzusetzen.
Pressegrafik | 70% mehr Trojaner
Über Retarus
Effiziente Geschäftsprozesse sowie reibungslose und transparente elektronische Kommunikation gehören zu den zentralen Erfolgsfaktoren jedes Unternehmens. Für diese Anforderungen entwickelt Retarus seit 1992 Managed Services und betreibt sie in eigenen Hochleistungs-Rechenzentren. Das Portfolio sorgt für optimierte Geschäftsprozess-Kommunikation mit maximaler Sicherheit und höchster Performance. Die Retarus-Dienste befinden sich bei über 3.000 internationalen Kunden aller Branchen im Einsatz, darunter die Allianz, Adidas, Bayer, Continental, Dätwyler, Edeka, Honda, Linde, O2, Puma, Revlon, Santander, Sony und Zeiss. 20 der DAX 30 Unternehmen nutzen Messaging-Services von Retarus. Rund 200 Mitarbeiter am Hauptsitz in München und in den Niederlassungen in Dubai, Lyon, Madrid, Mailand, New York, Singapur, Sydney, Wien und Zürich sorgen Tag für Tag für hohe Kundenzufriedenheit durch effiziente Kommunikationsprozesse mit unmittelbarer Erfolgskontrolle.




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