{"id":15359,"date":"2021-05-21T10:01:06","date_gmt":"2021-05-21T08:01:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/?p=15359"},"modified":"2022-02-07T16:51:14","modified_gmt":"2022-02-07T15:51:14","slug":"retarus-analyse-zeigt-phishing-attacken-zunehmend-ueber-neu-registrierte-domains","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/retarus-analyse-zeigt-phishing-attacken-zunehmend-ueber-neu-registrierte-domains\/","title":{"rendered":"Retarus-Analyse zeigt: Phishing-Attacken zunehmend \u00fcber neu registrierte Domains"},"content":{"rendered":"\n
Etwa 80 Prozent der zielgerichteten Cyberangriffe (\u201eTargeted Attacks\u201c) erfolgen \u00fcber Anh\u00e4nge oder Links in E-Mails. Diese Zahl bleibt relativ konstant. Der beste Schutz: Jede eingehende E-Mail bestm\u00f6glich auf kriminelle Inhalte untersuchen. Was jedoch das Aufsp\u00fcren gef\u00e4hrlicher Phishing-Links im Speziellen angeht, ist in letzter Zeit ein neuer Trend auszumachen.<\/p>\n\n\n\n
Immer h\u00e4ufiger werden neue, gerade erst registrierte Domains als Werkzeuge in b\u00f6sartigen Kampagnen verwendet. Diese frisch angelegte Internetadressen werden dabei in vielen F\u00e4llen durch Domain-Generierungs-Algorithmen erzeugt und anschlie\u00dfend ausschlie\u00dflich f\u00fcr kriminelle Zwecke verwendet.<\/p>\n\n\n\n
Phishing-Filter sollten in der Lage sein, diesen Faktor in ihrer Analyse zu ber\u00fccksichtigen und entsprechende URLs zuverl\u00e4ssig blockieren. Bei Retarus etwa wird daher neben dem Inhalt der verlinkten (Malware- oder Phishing-) Webseiten selbst auch der Zeitpunkt der damit verbundenen Domainregistrierung herangezogen. Dabei erfolgt die Zuweisung der Risikokategorien immer auf Domain-Ebene. Entscheidender Vorteil f\u00fcr das Schutzniveau: Da sich die Klassifizierung so gewisserma\u00dfen auf alle zugeh\u00f6rigen URLs einer Domain vererbt, laufen auch Phishing-Varianten mit kurzfristig ver\u00e4nderten Adressen ins Leere.<\/p>\n\n\n\n
Aktuelle Auswertungen der Retarus-Sicherheitsexperten zeigen, dass bei nahezu allen Kunden bereits deutlich mehr als die H\u00e4lfte aller blockierten Phishing-Nachrichten einzig auf dieses Filterkriterium zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Beispielsweise lag bei einem gro\u00dfen internationalen Konzern, der seine rund 100.000 E-Mail-Postf\u00e4cher mit Retarus Email Security<\/a> absichert, dieser Anteil im M\u00e4rz dieses Jahres bereits rund 70 Prozent aller Phishing-Versuche.<\/p>\n\n\n\n Die interne Retarus-Analyse best\u00e4tigt auch: Diese Filtermethode f\u00fchrt nicht zu mehr \u201eFalse Positives\u201c. Unter anderem deshalb, weil dabei ausschlie\u00dflich Webseiten ber\u00fccksichtigt werden, die erst wenige Tage zuvor bei den jeweiligen Domain-Registraren eingerichtet wurden. Bis zum Versand legitimer E-Mails vergeht in der Praxis hingegen meist deutlich mehr Zeit.<\/p>\n\n\n\nNur umfassende Filtermethoden f\u00fchren zum Ziel<\/h2>\n\n\n\n