{"id":20327,"date":"2026-07-21T12:47:21","date_gmt":"2026-07-21T10:47:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/?p=20327"},"modified":"2026-07-21T14:07:39","modified_gmt":"2026-07-21T12:07:39","slug":"spam-ist-was-stoert-warum-endnutzer-immer-das-letzte-wort-haben-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/spam-ist-was-stoert-warum-endnutzer-immer-das-letzte-wort-haben-sollten\/","title":{"rendered":"Spam ist, was st\u00f6rt: Warum Endnutzer immer das letzte Wort haben sollten"},"content":{"rendered":"\n
Die Frage klingt zun\u00e4chst einfach: Was ist eigentlich Spam? Wer sich mit E-Mail-Sicherheit besch\u00e4ftigt, wei\u00df jedoch, dass die Antwort alles andere als eindeutig ist und schnell ins Philosophische abdriftet. Ransomware, Phishing oder betr\u00fcgerische E-Mails lassen sich heute mit modernen Algorithmen sehr zuverl\u00e4ssig erkennen. Schwieriger wird es hingegen bei Nachrichten, die technisch und rechtlich vollkommen legitim sind \u2013 nur eben vom Empf\u00e4nger dennoch als st\u00f6rend empfunden werden.<\/p>\n\n\n\n
Genau hier beginnt die Grauzone zwischen klassischem Spam und, wie der Name schon sagt, sogenannter \u201eGreymail\u201c. Sprich Newslettern, Marketing-Mails oder sonstigen Massenaussendungen, die irgendwann einmal bewusst und rechtlich wasserdicht abonniert wurden, heute aber kaum noch Interesse wecken oder sogar als illegitim betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n
\u00dcber viele Jahre hinweg haben wir mit Kunden unterschiedlichster Branchen \u00fcber genau diese Frage gesprochen. Das Ergebnis ist bemerkenswert eindeutig: F\u00fcr Endnutzer ist Spam h\u00e4ufig nicht das, was eine technische Definition vorgibt. Spam ist vielmehr alles, was sie im Arbeitsalltag und im eigenen Postfach als \u201enervend\u201c wahrnehmen.<\/p>\n\n\n\n
F\u00fcr IT-Abteilungen entsteht daraus ein Dilemma. Einerseits sollen m\u00f6glichst wenige unerw\u00fcnschte E-Mails im Posteingang landen, andererseits m\u00f6chte niemand legitime Kommunikation versehentlich blockieren.<\/p>\n\n\n\n
Aus dieser Erfahrung heraus verfolgt Retarus seit vielen Jahren einen anderen Ansatz: Neben den klassischen Kategorien Spam<\/strong> und Threats<\/strong> gibt es in der Retarus Email Security<\/a> eine zus\u00e4tzliche Kategorie Newsletter<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Der Endnutzer erkennt auf einen Blick, welche Nachrichten als Greymail eingestuft wurden. Sowohl in der browserbasierten Online-Quarant\u00e4ne als auch im t\u00e4glichen E-Mail Security Report (\u201eDigest\u201c) werden sie transparent in einer eigenen Kategorie dargestellt (siehe Screenshots).<\/p>\n\n\n\n