{"id":28045,"date":"2020-10-22T13:36:38","date_gmt":"2020-10-22T13:36:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/bsi-die-lage-der-it-sicherheit-in-deutschland-2020-ist-ernst\/"},"modified":"2026-08-06T07:59:00","modified_gmt":"2026-08-06T07:59:00","slug":"bsi-die-lage-der-it-sicherheit-in-deutschland-2020-ist-ernst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/bsi-die-lage-der-it-sicherheit-in-deutschland-2020-ist-ernst\/","title":{"rendered":"BSI: Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020 ist ernst"},"content":{"rendered":"\n
Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat seinen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020 vorgelegt. Dieser unterstreicht einmal mehr, dass eine leistungsf\u00e4hige E-Mail-Security-L\u00f6sung heutzutage unverzichtbar ist.<\/p>\n\n\n\n
\u201eSchadprogramme gelangen in der Regel \u00fcber Anh\u00e4nge oder Links in E-Mails auf einen Computer\u201c, hei\u00dft es im einleitenden Kapitel \u00fcber Gef\u00e4hrdungen der Cybersicherheit in Deutschland. Und neue Schadprogramme<\/strong> beziehungsweise Varianten davon gibt es laut BSI immer mehr: 322.000 kamen im Schnitt jeden Tag hinzu \u00fcber den Berichtszeitraum (Juni 2019 bis Mai 2020). Die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung ging dem Bericht zufolge von dem ehemaligen Banking-Trojaner Emotet<\/em> aus, der wiederum weitere Malware wie die Spionage- und Sabotagesoftware Trickbot<\/em> oder die Ryuk<\/em>-Ransomware zur Monetarisierung nachladen kann.<\/p>\n\n\n\n Auch Emotet wird per E-Mail verbreitet. \u201eAls E-Mail-Anhang wird es zum Beispiel als Bewerbungsschreiben oder in manipulierten Bilddateien getarnt. Als Link in E-Mails wird es auf Webseiten verborgen und nach dem Klick auf den Link installiert\u201c, hei\u00dft es im Bericht. Um Nutzerinnen und Nutzer zum Klick zu verleiten, kommen demnach fortschrittliche Social-Engineering<\/strong>-Techniken zum Einsatz. Besonders perfide: Emotet liest nach erfolgreicher Infektion die E-Mail-Kommunikation des Opfers aus greift dar\u00fcber Kommunikationspartner an. Diese erhalten dann ihrerseits E-Mails mit verseuchten Anh\u00e4ngen, die beim Klick Emotet installieren.<\/p>\n\n\n\n Neben Ryuk war Ransomware<\/strong> allgemein eine echte Plage. Der Grund: der \u201eerfolgreiche Einsatz dieser Art von Schadsoftware verhindert den Zugriff auf lokale oder im Netzwerk erreichbare Daten und Systeme.\u201c Die Folge sind teure Betriebsunterbrechungen; zum Teil ver\u00f6ffentlichen die kriminellen Angreifer auch die beim Opfer verschl\u00fcsselten Daten (oder drohen zumindest damit). Ransomware wird laut BSI \u00fcber die bei Schadprogrammen \u00fcblichen Angriffsvektoren als E-Mail-Anhang oder als Link verbreitet, der auf eine infizierte Webseite f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\nRansomware kann richtig teuer werden<\/h2>\n\n\n\n
