Ab dem 1. September 2026 wird E-Invoicing im B2B-Bereich in Frankreich verpflichtend – sowohl für den Versand als auch für den Empfang von Rechnungen. Unternehmen mit Geschäftstätigkeit in Frankreich müssen ihre Rechnungsprozesse bis dahin vollständig umgestellt haben.
Was viele unterschätzen: Die Zeit wird knapp – und die Anforderungen sind komplex. Zwischen der Veröffentlichung finaler technischer Spezifikationen und dem verpflichtenden Go-live liegen oft nur wenige Wochen oder Monate. Wer zu spät startet, riskiert unnötigen Zeitdruck oder sogar Verzögerungen bei der Umsetzung.
Hinweis: Am 22. April 2026 von 10:00–10:35 Uhr behandeln wir das Thema in einem kostenfreien Webinar. Gemeinsam mit Michael Fuhr, Partner für Indirect Tax Technology bei PwC Deutschland, zeigen wir Ihnen:
- ob und wann Ihr Unternehmen konkret betroffen ist
- wie das französische E-Invoicing-System funktioniert
- welche Schritte Sie idealerweise in den nächsten 8 Wochen einleiten sollten
- wie eine rechtskonforme Umsetzung sicher gelingt
Am besten gleich anmelden!
E-Invoicing ist komplexer, als viele denken
E-Invoicing ist kein reines IT-Projekt. Es reicht nicht aus, ein neues Format zu implementieren oder eine Schnittstelle bereitzustellen.
Vielmehr müssen steuerliche, rechtliche, prozessuale und technische Anforderungen gleichzeitig erfüllt werden – und das unter hohem Zeitdruck.
Umso wichtiger ist es, frühzeitig die richtigen Stakeholder einzubinden und das Projekt strukturiert aufzusetzen. Wer zu spät startet oder zentrale Rollen nicht berücksichtigt, schafft sich vermeidbare Hürden.
Erfolg durch das richtige Zusammenspiel von Rollen
Ein erfolgreiches E-Invoicing-Projekt in Frankreich basiert auf dem Zusammenspiel von drei zentralen Rollen:
- Compliance-Expertise
- Technische Integration
- ERP-seitige Umsetzung im Unternehmen
Nur wenn diese Bereiche sauber ineinandergreifen, gelingt eine reibungslose und fristgerechte Umsetzung.
Compliance sicherstellen: Steuer- und Prozessanforderungen im Griff
Auf der Compliance-Seite sind Spezialisten gefragt, die sowohl das französische Steuerrecht als auch die konkreten Prozessanforderungen kennen.
Retarus arbeitet hierfür eng mit Partnern wie PwC Deutschland zusammen – im Rahmen einer Joint Business Relationship, die gezielt auf diese Anforderungen ausgerichtet ist.
Typische Aufgaben:
- Prüfung von Rechnungen auf gesetzliche Anforderungen (Pflichtfelder, Archivierung etc.)
- Klärung prozessualer Sonderfälle (z. B. Sammelrechnungen, Skonto)
- Unterstützung bei Portalanmeldungen und Zertifikaten
- Laufendes Monitoring regulatorischer Änderungen
- Analyse bestehender Prozesse und Gap-Analyse gegenüber den neuen Anforderungen
Technische Umsetzung: Vom ERP bis zur Übertragung an die Plattformen
Retarus übernimmt in einem solchen Projekt die gesamte technische Integration. Also alle Prozesse ab dem ERP-System: von der Datenverarbeitung über die länderspezifische Formatkonvertierung bis hin zur Übertragung an die jeweiligen Finanzsysteme und zur Fehlerbehandlung.
Dazu gehören:
- Aufbau der technischen Infrastruktur
- Verarbeitung eingehender und ausgehender Datenströme
- Formatkonvertierung (z. B. Factur-X für Frankreich)
- Validierung gemäß nationalen Vorgaben (z. B. Schematron)
- Übertragung an die staatlichen Plattformen
- Erstellung von PDF-Sichtbelegen
- Fehlerbehandlung und Statusrückmeldungen ins ERP
- Archivanbindung
Auch intern gefragt: Diese Aufgaben liegen beim Unternehmen
Auch auf Kundenseite sind wichtige Vorarbeiten notwendig – und werden häufig unterschätzt.
Dazu zählen:
- Einrichtung des Quellformats im ERP
- Bereitstellung der Daten für die Weiterverarbeitung
- Integration neuer Pflichtfelder (z. B. Peppol-ID, SIRET)
- Verarbeitung von Statusrückmeldungen im ERP
- Anbindung des Archivs
Warum das richtige Setup über den Projekterfolg entscheidet
Die Kombination aus Compliance-Expertise und technischer Umsetzung ist kein Nice-to-have – sie ist entscheidend für eine rechtssichere und termingerechte Umsetzung.
Compliance-Partner schaffen die fachliche Grundlage: Sie analysieren Prozesse, definieren Anforderungen und stellen sicher, dass alle regulatorischen Vorgaben erfüllt sind. Diese Anforderungen werden anschließend direkt technisch umgesetzt.
Fehlt diese Abstimmung, drohen Nacharbeiten unter Zeitdruck – ein Risiko, das sich angesichts der engen Fristen kaum ein Unternehmen leisten kann.
Jetzt handeln: Mit dem richtigen Partner-Setup starten
Retarus unterstützt Unternehmen mit einer skalierbaren, Peppol-fähigen und vollständig gemanagten E-Invoicing-Plattform für rechtssichere Prozesse in Europa und weltweit.
Gemeinsam mit spezialisierten Compliance-Partnern wie PwC Deutschland bieten wir ein integriertes Setup – von der steuerrechtlichen Vorbereitung bis zur vollständigen technischen Umsetzung.
Sie möchten wissen, wie Sie Ihr E-Invoicing-Projekt in Frankreich jetzt richtig aufsetzen? Hören Sie jetzt direkt in unseren Podcast rein:
„E-Invoicing in Frankreich – was jetzt für deutsche Unternehmen wirklich zählt“
Weitere Informationen zur E-Invoicing-Pflicht in Frankreich finden Sie hier.



