- Den Nivea-Hersteller Beiersdorf AG hat der NotPetya-Befall seiner Systeme für das erste Halbjahr 35 Millionen Euro Umsatz gekostet – die Kosten für zusätzliche Lagerhaltung und Produktionsstopps in 17 Produktionsstätten noch nicht mitgerechnet.
- Der auf Reinigungsprodukte spezialisierte britische Hersteller Reckitt Benckiser musste seine Umsatzerwartung für das laufende Geschäftsjahr um 90 Millionen britische Pfund kürzen, nachdem er im Juni 2000 Server und 15.000 Firmen-Notebooks außer Betrieb nehmen musste. Im Juli war RB noch nicht wieder zur vollen Auslastung zurückgekehrt.
- Der französische Baustofflieferant Cie. de Saint-Gobain erklärte Ende Juli, dass ihn seine Malware-Infektion in diesem Jahr rund 250 Millionen Euro Umsatz kosten werde.
Opfer von Schadsoftware sprechen Klartext

Dass ein Cyber-Angriff teuer werden kann für Unternehmen, ist eine Binsenweisheit. Konkrete Zahlen erfährt man aber selten.
Opfer von Schadsoftware gehen kaum an die Öffentlichkeit und sagen, welcher Schaden ihnen entstanden ist. Umso spannender ist deswegen ein Artikel von Bloomberg, der eine Reihe konkreter Beispiele als Folge der jüngsten Malware-Wellen mit „WannaCry“ und „NotPetya“ aufführt.
Einen Kommentar schreiben