100 Prozent der Mobilfunkkunden in Deutschland können SMS nutzen

100 Prozent der Mobilfunkkunden in Deutschland können SMS nutzen

Auch wenn Kurznachrichtendienste („Messenger“) immer beliebter sind – wer jedes Mobiltelefon erreichen will, kommt um die gute alte SMS weiter nicht herum.

Der Digitalverband Bitkom schreibt, dass aktuell gut zwei Drittel (69 Prozent um genau zu sein) der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren einen Kurznachrichtendienst verwenden. Daran dürften die Netzbetreiber mit ihrer früheren SMS-Preispolitik alles andere als unschuldig sein, die den OTT-Messengern, allen voran WhatsApp, die Kunden in Scharen in die Arme trieb. Aufgrund ihrer Multifunktionalität hätten die Messenger SMS bereits weitgehend ersetzt, postuliert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Bitkom zur Messenger-Nutzung

Für den Consumer-Markt mag das zutreffen (auch wenn viele Endkunden die Benachrichtigungs-Flut längst verfluchen, die so manche WhatsApp-Gruppe generiert). Für Unternehmen schaut die Situation aber vollkommen anders aus:  SMS werden für die Business-Kommunikation immer wichtiger. Das belegen auch Zahlen der Regulierungsbehörden, nach denen die SMS-Nutzung für Business-Anwendungen weltweit steigt. So benachrichtigen zum Beispiel Fluglinien ihre Passagiere über geänderte Abflugzeiten, Lieferdienste informieren ihre Kunden über den Versand ihrer Bestellungen und Autovermieter senden ihren Kunden Buchungsbestätigungen.

SMS haben vielfältige Business-Nutzen

Banken senden ihren Kunden mTAN und Authentifizierungs-Services im Rahmen einer Zwei-Faktor-Authentifizierung Zugangsdaten zu VPNs oder Online-Services. Personaldienstleister koordinieren ihre Arbeitskräfte und Einzelhandelsunternehmen steuern ihre Außendienstmitarbeiter. Weitere Einsatzszenarien ergeben sich für die Logistik, für die Produktionsablaufsteuerung, für das Alerting oder für Kampagnen direkt aus dem CRM-System. Damit sind Sie für Application-to-Person (A2P)- oder Machine-to-Machine (M2M)-Anwendungen bestens gerüstet.

Weiter spricht für die SMS, dass sie auch dann ankommt, wenn der Empfänger kein internetfähiges Smartphone hat. Oder zwar ein solches, aber gerade keine Datenverbindung – zum Beispiel wegen teuren Roamings im Ausland oder weil am Ende des Inklusiv-Volumens mal wieder noch so viel Monat übrig ist. Eine Nutzung von WhatsApp ist für Firmen überdies rechtlich problematisch.

Technisch topmodern mit REST

Neugründungen und Startups aus der Internet Economy bietet Retarus für seine Cloud Fax Services mittlerweile als Alternative zu SOAP auch eine REST-API an. Gerade im Internet-Umfeld ist ein Großteil der für REST nötigen Infrastruktur (z. B. Web- und Application-Server, HTTP-fähige Clients, Sicherheitsmechanismen) ohnehin meist vorhanden; viele Online-Dienste sind damit per se REST-konform.

Mit SMS im Dialog mit dem Kunden

Ihr volles Potential entwickelt die SMS natürlich erst im Dialog. Mit Retarus SMS to Applications etwa lassen sich eingehende Kurznachrichten automatisiert in Business-Anwendungen „zurückschieben“. So können beispielsweise Kundenreaktionen und SMS-Antworten direkt im CRM-System hinterlegt und weiterverarbeitet werden (diese Weiterverarbeitung kann zum Beispiel eine automatisch generierte und trotzdem individualisierte Antwortnachricht vom Kundenservice sein).

Erfahren Sie hier mehr zu den verschiedenen SMS-Services und SMS API von Retarus oder direkt bei Ihrem Retarus Ansprechpartner vor Ort.

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