Ein aktueller Vorfall in Bayern hat wieder einmal deutlich gemacht, wie abhängig Organisationen von funktionierender IT und insbesondere von E-Mail-Kommunikation sind. In der Justiz waren zentrale Systeme zeitweise nicht erreichbar; neben E-Mail war auch die Telefonie massiv eingeschränkt.
Wenn kritische Systeme ausfallen, steht mehr als nur IT still
Der Bayerische Richterverein weist in diesem Zusammenhang auf die strukturelle Bedeutung von Notfallkonzepten hin. In der “Süddeutschen Zeitung” wird er wie folgt zitiert:
„Eine digitale Justiz ohne belastbare Ausfallkonzepte ist nicht zukunftsfähig […] Der Rechtsstaat muss auch dann handlungsfähig bleiben, wenn zentrale IT-Systeme versagen. Die aktuellen Ereignisse zeigen eindrücklich, dass wir resiliente und redundante Systeme benötigen, um die Funktionsfähigkeit der dritten Gewalt jederzeit sicherzustellen.“
Parallelen zum Unternehmensumfeld
Auch außerhalb des öffentlichen Sektors hören wir ähnliches Feedback aus Kundengesprächen: In vielen Organisationen wird die E-Mail-Infrastruktur so lange als selbstverständlich betrachtet, bis ein Ausfall den operativen Betrieb sichtbar beeinträchtigt. Dann werden Abhängigkeiten schnell zum Risiko für Business-Prozesse, Reputation und letztlich zum finanziellen Problem.
Gerade auch mit Blick auf regulatorische Entwicklungen wie NIS2 und DORA rückt diese Thematik stärker in den Fokus: Anforderungen an Resilienz, Ausfallsicherheit und klar dokumentierte Notfallkonzepte steigen deutlich.
E-Mail-Continuity als Baustein für digitale Resilienz
Genau hier setzen Business-Continuity-Ansätze an. Lösungen wie Retarus Email Continuity ermöglichen den Zugriff auf geschäftskritische E-Mails und Erreichbarkeit unter bekannten E-Mail-Adressen auch dann, wenn primäre Mail-Systeme nicht verfügbar sind. Im Fall des Falles und bei großflächigen Ausfällen auch direkt über mobile Endgeräte und selbstverständlich unter Beachtung strengster Datenschutzvorgaben aus auditierbaren und zertifizierten Rechenzentren in Deutschland.



