Für den Consumer-Markt mag das zutreffen (auch wenn viele Endkunden die Benachrichtigungs-Flut längst verfluchen, die so manche WhatsApp-Gruppe generiert). Für Unternehmen schaut die Situation aber vollkommen anders aus: SMS werden für die Business-Kommunikation immer wichtiger. Das belegen auch Zahlen der Regulierungsbehörden, nach denen die SMS-Nutzung für Business-Anwendungen weltweit steigt. So benachrichtigen zum Beispiel Fluglinien ihre Passagiere über geänderte Abflugzeiten, Lieferdienste informieren ihre Kunden über den Versand ihrer Bestellungen und Autovermieter senden ihren Kunden Buchungsbestätigungen.
SMS haben vielfältige Business-Nutzen
Banken senden ihren Kunden mTAN und Authentifizierungs-Services im Rahmen einer Zwei-Faktor-Authentifizierung Zugangsdaten zu VPNs oder Online-Services. Personaldienstleister koordinieren ihre Arbeitskräfte und Einzelhandelsunternehmen steuern ihre Außendienstmitarbeiter. Weitere Einsatzszenarien ergeben sich für die Logistik, für die Produktionsablaufsteuerung, für das Alerting oder für Kampagnen direkt aus dem CRM-System. Damit sind Sie für Application-to-Person (A2P)- oder Machine-to-Machine (M2M)-Anwendungen bestens gerüstet.Weiter spricht für die SMS, dass sie auch dann ankommt, wenn der Empfänger kein internetfähiges Smartphone hat. Oder zwar ein solches, aber gerade keine Datenverbindung – zum Beispiel wegen teuren Roamings im Ausland oder weil am Ende des Inklusiv-Volumens mal wieder noch so viel Monat übrig ist. Eine Nutzung von WhatsApp ist für Firmen überdies rechtlich problematisch.Nach Hilferuf per SMS konnte eine Dame unverletzt gefunden werden. Sie wird nun von Ärzten versorgtund betreut #12h110
— Polizei München (@PolizeiMuenchen) 1. Juli 2016

Einen Kommentar schreiben