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Retarus Pressemitteilung

Nichts ist, wie es scheint: 98 Prozent der Phishing-Mails aus Russland mit verschleierter Domain-Endung

Retarus zeigt, wie sich Unternehmen schützen können

München, 05.07.2022 // Die Security-Experten von Retarus warnen vor einer immer größeren Anzahl an verschleierten Phishing-Angriffen russischer Herkunft. Laut einer aktuellen Erhebung des Münchner Enterprise-Cloud-Dienstleisters lassen sich dabei 98 Prozent der als gefährlich eingestuften Phishing-Mails aufgrund der Domain-Endung nicht eindeutig Russland zuordnen. E-Mails auf Domain-Ebene zu blockieren, ist daher nutzlos. Retarus empfiehlt Unternehmen, dies bei der verwendeten E-Mail-Security-Lösung entsprechend zu berücksichtigen.

Falls keine Geschäftsbeziehung zu Russland besteht, sollten russische E-Mails am besten generell anhand ihrer GeoIP identifiziert und automatisch blockiert werden, noch bevor sie ins Firmennetz gelangen. Hierfür eignen sich Lösungen wie die Retarus Predelivery Logic. Darüber hinaus sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter für Phishing-Angriffe aus Russland sensibilisieren.

Den E-Mail-Verkehr in richtige Bahnen lenken

Mit dem Retarus-Service Predelivery Logic werden E-Mails schon am Security Gateway nach individuellen Regeln analysiert und blockiert – noch bevor sie die Infrastruktur des empfangenden Unternehmens erreichen und dort Schaden anrichten können. Die Regelwerke der Predelivery Logic erlauben die Identifikation nach „Source IP Country“ und das automatische Einleiten entsprechender Maßnahmen. Je nach Konfiguration kann dies beispielsweise die Isolation der Nachricht in der User-Quarantäne sein. Grundsätzlich besteht zusätzlich die Möglichkeit, neben der geografischen Herkunft auch die Sprache im E-Mail-Body zu erkennen und für automatische Regeln heranzuziehen.

Ergänzend zu den kundenspezifischen Möglichkeiten der Predelivery Logic beobachtet Retarus vor dem aktuellen Hintergrund auch auf Infrastruktur-Ebene die Entwicklung der Situation sehr genau und steht dazu in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Falls notwendig, leiten die Retarus-Experten Sofortmaßnahmen wie die Sperrung relevanter IPs und Domains ein, ohne dass der Kunde aktiv werden muss. Die entsprechenden Regelungen werden dabei laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Vorsicht bei russischen Drittanbietern

Erst kürzlich hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Zusammenhang mit Russlands Angriff auf die Ukraine von einer „erhöhten abstrakten Gefährdungslage“ gesprochen und aus Sicherheitsaspekten insbesondere vor dem Einsatz von Kaspersky-Lösungen gewarnt. Unternehmen sollten dringend überprüfen, ob ihre eingesetzte E-Mail-Security-Lösung russische Komponenten enthält.

Retarus Office Lissabon Opening

„Nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine haben wir die Lösung von Kaspersky umgehend durch die eines anderen Anbieters ersetzt, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen“, erklärt Martin Hager, Gründer und Geschäftsführer von Retarus. „Zusammen mit Advanced Threat Protection, Post Delivery Protection und den Infrastructure Services der Retarus Secure Email Platform bieten wir unseren Kunden so auf allen Ebenen den bestmöglichen Schutz vor perfiden Cyberangriffen aus Russland.“

Über Retarus

Retarus bietet Enterprise-Cloud-Lösungen für Messaging, Email Security und Business Integration. Auf höchstem Service-Niveau, hoch performant, sicher, datenschutzkonform und global. Die Services von Retarus werden für die Cloudifizierung und Absicherung von Messaging- und E-Mail-Infrastrukturen sowie für die intelligente Automatisierung von Geschäftsprozessen und Workflows erfolgreich eingesetzt. Retarus, mit Hauptsitz in München, wurde 1992 von Martin Hager gegründet und ist seitdem inhabergeführt. Das Unternehmen beschäftigt rund 500 Mitarbeiter in 19 Niederlassungen auf vier Kontinenten. Rund die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet Retarus außerhalb Deutschlands. Über 40 Prozent der im S&P Global 100 gelisteten Unternehmen vertrauen auf Retarus. Mehr Informationen: www.retarus.com

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